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Kundenbericht Verladeproblem Pferdehänger Problem verladen
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© 2013 Jessica Tramm, Tierpsychologin (ATN)
 

Winnie hasste den Pferdeanhänger

Winnie wollte einfach nicht mehr auf den Hänger

"Nach unserem letzten Turnier bei uns ganz in der Nähe, war ich mit meinen Nerven am Ende. Winnie, unser 19-jähriger Hannoveraner Wallach, ließ sich einfach nicht mehr verladen.
(Ich muss dazu sagen, dass er in den 15 Jahren, in denen er in meinem Besitz ist, immer wieder in die Pferdeklinik musste.) Er ist vor lauter Panik gestiegen, ist in uns rein gesprungen, hatte einfach nur Angst. Nach 2 Stunden haben wir das Verladen abgebrochen und sind nach Hause geritten.

Ich bin am gleichen Tag noch im Internet gewesen und habe mir einige Webseiten über Verladetraining angeschaut. Ich hatte große Zweifel und eigentlich nicht viel Hoffnung, dass Winnie überhaupt jemals wieder auf einen Anhänger gehen würde.

Beim Suchen im Internet bin ich auf die Seite von Jessica Tramm gestoßen. Ich griff zum Telefon und rief gleich an. Nach einem längeren Gespräch, haben wir uns dann am 08.09.09 verabredet. Ich konnte diesen Tag gar nicht abwarten, war total aufgeregt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit meiner 20jährigen Pferdeerfahrung jemals eine Tierpsychologin kontaktieren würde!

Mein Mann hat den Pferdeanhänger vorm Stall geparkt. Die Situation sollte genauso wie immer sein. Wir haben Winnie dann von der Koppel geholt, ich war zu nervös und übergab ihn meinem Mann. Winnie kam auch artig mit, bis er den Anhänger entdeckte. Sofort der typische Rückwärtsgang! Jessica beobachtete das Ganze und griff noch nicht ein. Mein Mann Stefan versuchte Winnie zu überlisten und schlug einen anderen Weg in Richtung Anhänger ein, aber Winnie hat das sehr schnell durchschaut. Es war einfach nichts zu machen. Winnie blockierte sofort.

Jessica hat sich das alles in Ruhe angeschaut und meinte dann, wir sollten Winnie vor die Wahl stellen: entweder Richtung Anhänger, oder arbeiten. Also haben wir den Anhänger auf die Koppel gestellt und ich habe angefangen Winnie zu longieren. Nach ein paar Minuten sollte ich mit Winnie, auf Anweisung von Jessica in Richtung Anhänger marschieren. Ich hatte große Zweifel, dass das klappen würde, aber Tatsache ist, dass Winnie wirklich in Richtung Anhänger ging. Ich war total ergriffen von dieser Situation.

Jessica sagte mir, dass ich sofort wieder mit dem Longieren anfangen muss, wenn er wieder blockiert. Und das habe ich dann auch gemacht.

Nach einer halben Stunde stand Winnie mit beiden Beinen auf der Rampe!

Als Belohnung haben wir dann alles in ihn reingestopft, was wir hatten. Ich war so stolz auf meinen Winnie.

Was wir an diesem Tag erreicht hatten, war für mich Ostern, Weihnachten und Geburtstag an einem Tag! Und dafür danke ich Jessica sehr.

In den folgenden Tagen haben wir dann fleißig geübt. Nach 4 Tagen konnte ich das Longieren schon weglassen, weil Winnie sofort ohne zu zögern auf der Rampe stand. Habe ihn als Belohnung immer dort gefüttert.

Ein paar Tage später dann, war es endlich soweit; Winnie stand mit allen Vieren auf dem Anhänger!

Heute am 17.10.09 geht Winnie anstandslos auf den Anhänger. Sicher haben wir unser Ziel noch nicht ganz erreicht, da wir die Stange und die Rampe noch nicht zu gemacht haben. Aber ich bin mir ganz sicher, dass wir auch das hinbekommen.....

Fazit ist: Geduld zahlt sich aus!

Wir möchten uns hiermit nochmals ganz herzlich bei Dir liebe Jessica bedanken!"


Simone, Stefan & Winnie